on Hand geschriebenen Büchern
zu Johannes Gutenberg


Johannes Gutenberg nimmt die erste Stelle, der weltweit 1.000 wichtigsten Personen des 2. Jahrtausends, laut eines US-Forscherteams, ein.

Bis etwa 1400 konnte nur jeder Hundertste lesen. Die einzelnen Klöster besaßen rund hundert Bücher, die in den Klosterschreibstuben von Hand abgeschrieben wurden.

Von 1423 stammt der älteste erhaltene Holzschnitt, der in einer Art Hochdruck-Verfahren mittels Reiben auf das Papier gebracht wurde. Solche Einblatt-Drucke berichteten über Politik, Kriege, Sensationen und Naturkatastrofen. Es waren die Kommunikations- und Nachrichten-Medien dieser Zeit.

Johannes Gutenberg wurde um das Jahr 1397 in Mainz geboren. Als Sohn der Patrizierfamilie Gensfleisch zur Laden benannte er sich später nach dem Hof, auf dem er wohnte, Gutenberg. Er wollte die vielen von Hand geschriebenen Bücher, vor allem aber die Bibel, in Tausenden von Exemplaren reproduzieren. Die typographische Schönheit der drei Millionen Buchstaben und Zeichen musste wie die Handschrift aussehen. Die leicht abnutzbaren Drucktypen aus Holz waren dafür nicht geeignet. So ließ Gutenberg Einzellettern aus Metall gießen, die man nach dem Druck voneinander trennen und wieder zusammensetzen konnte. Er ließ auch eine Druckpresse bauen

Gutenbergs künstlerisch und technisch hervorragendes Meisterwerk wurde die 42zeilige Bibel, von der 180 bis 200 Exemplare entstanden. Bis zur Vollendung im Jahre 1455 beschäftigten sich 15 seiner Mitarbeiter drei Jahre lang mit Setz- und Druckarbeiten. 30 dieser Bibeln wurden auf Pergament, die anderen wurden auf Bütten gedruckt.

Ende des 14. Jahrhunderts löste Papier das kostspielige Pergament ab.
Damit begann die Herstellung von identischen Druckschriften und Büchern.
Johannes Gutenberg starb am 3. Februar 1468 in Mainz..
Bis zum Jahre 1500 gab es bereits 255 Druckereien in Europa.

Zu den ersten Werken der Buchdruckerkunst zählte eine lateinische Grammatik. In den ersten 50 Jahren nach der Erfindung wurden 30.000 Buchtitel in einer durchschnittlichen Auflage von 300 Exemplaren hergestellt, das sind neun Millionen verkaufter Bücher. Mit steigender Produktion fielen die Preise. Um 1480 waren Bücher so billig, dass sich auch ein Student eine eigene Grammatik leisten konnte. Später kamen auch Romane und Sachbücher auf den Markt. Gutenbergs technisches Prinzip blieb 350 Jahre unverändert. Er legte mit seiner Erfindung den Grundstein für eine "Kommunikations-Revolution", die bis heute nachwirkt. Auf die frühen gedruckten Nachrichten- und Flugblätter, die sogenannten "Neuen Zeitungen", gehen auch die heutigen Zeitungen zurück.

Die Aufklärung im 18. Jahrhundert löste eine "Lese-Revolution" aus, die erstmals breite Bevölkerungsschichten umfasste. Die Zahl der Neuerscheinungen bei Büchern und Presse stieg rasant. Um 1800 konnten 80 Prozent der Menschen lesen.

Die Erfindungen des 19. Jahrhunderts - allen voran Schnellpresse, Offsetdruck, Rotationsdruck, Telegrafie und Telefon - ermöglichten das Entstehen der Massenpresse und raschen Nachrichten-Übermittlung rund um den Globus. Im 20. Jahrhundert ergänzten Radio und Fernsehen die gedruckte Massenkommunikation.

Auch die Drucktechnik wurde bis heute verfeinert: Der Bleisatz wurde vom Fotosatz abgelöst, mittlerweile werden Texte aus dem Computer direkt auf die Druckplatte für den Druckzylinder belichtet.

Von ähnlich revolutionärer Bedeutung wie Gutenbergs Erfindung vor 550 Jahren ist das Internet. Das weltumspannende Datennetz avancierte zum Massenmedium.

Text teilweise von unbekanntem Autor.

 

 
 


 
 

 
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