Typografie

Unter Typografie versteht man die Aufbereitung von Text- und Bildinformationen zur Druckvorlage für Drucksachen.
Die Aufgabe des Typografen ist es, ein Dokument entsprechend seines Zweckes werbewirksam, gut lesbar und für das Auge ansprechend schön zu gestalten.

Die Arbeitsweise mit Bleisatz wurde zum größten Teil von moderner Computertechnik übernommen. Alle Drucksorten können so weitaus schneller, preisgünstiger und in besserer Qualität gefertigt werden. Die Produktivität und Genauigkeit, die mit professionellen Satz-Programmen erzielt wird, sowie das immer umfangreicher werdende Datenmanagement wären mit althergebrachten Methoden niemals möglich gewesen.



Text und Bild - in Form oder nicht?

Auf die grafische Aufteilung, die perfekte Schriftart für Ihr Dokument sowie die optimale Lesbarkeit legt der Setzer besonderes Augenmerk.

Wenn Sie selbst eine Druckvorlage erstellen möchten, sollten einige Grundsätze dennoch berücksichtigt werden, hier seien Wissen, Tipps und Tricks auszugsweise angeführt.

Am Beginn einer Arbeit sollte der sogenannte Satzspiegel festgelegt werden. Damit wird die Drucksache in Bereiche für Text, Spalten, Seitennummerierung und Ränder aufgeteilt. Durch den Satzspiegel wird für alle Seiten einer Drucksache ein einheitliches Äußeres erstellt. Bei doppelseitigen Drucksorten wird der Satzspiegel spiegelbildlich angelegt.

Ihr Dokument sollte in einer Grundschrift, in der alle Texte gedruckt werden, erstellt werden. Zusätzliche Schriften sollten nur für Hervorhebungen wie Überschriften verwendet werden. Der Zweck einer Drucksache sollte ebenfalls berücksichtigt werden (z. B. geradlinige Schriften wie Helvetika für technische Beschreibungen). Bei längeren Texten ist nur Blocksatz gut lesbar.

Auch die Schriftgröße sollte nicht zu groß gewählt werden. Große Schrift ist nur angebracht, wenn z. B. bei Plakaten, der Leseabstand sehr groß ist. Lenken Sie den Blick des Betrachters möglichst zuerst auf das Wichtigste.

Große Wortabstände oder Abstände zwischen den einzelnen Zeichen sollten vermieden werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Wörtern soll in etwa die Breite eines kleinen "i" betragen. Zu große Wortabstände, wie z. B. bei automatischem Blocksatz, stören nur beim Lesen. Durch Silbentrennung kann man versuchen zu große Abstände zu verringern. Manche Programme übernehmen das auch automatisch. Kontrolle ist aber trotzdem notwendig, da sich gerne Fehler einschleichen.

Die Wortabstände überprüft man am leichtesten durch Zusammenkneifen der Augen. Dabei erscheint das Dokument in gleichmäßigem Grau, nur unregelmäßige Wortabstände und Absätze erkennt man als helle Flecken.


 
 


 
 

 
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